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Um Patientenversorgung nach dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Entwicklungen behandeln zu können, sind interdisziplinäre Forschungsvorhaben unerlässlich. Dabei arbeiten die beteiligten Abteilungen mit renommierten Firmen und Institutionen, wie z. B. dem Fraunhofer-Institut, zusammen. Diese Forschung betrifft alle Bereiche der Behandlung, von der Verfeinerung der Operationstechniken über die Weiterentwicklung der Epithesen bis zur Materialforschung.

Einige Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre:
// Navigationsgerät
In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut wurde in der Klinik für Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgie ein Navigationsgerät entwickelt, mit dem die Implantate zielgenau auch bei geringem Knochenangebot eingesetzt werden können. 


// Aktive Augenepithese
Eine zweite Generation einer aktiven Augenepithese mit einen synchronen Lidschlag wurde im Jahr 2006 entwickelt. Bereits 1999 starteten die ersten Forschungen in diesem Bereich; noch bewegt man sich hier im Grundlagenstadium, in einigen Jahren werden solche aktiven Epithesen für die Patienten zum Alltag gehören.

// Forschung an neuen Oberflächen
Um die periimplantären Verhältnisse zu optimieren, wird intensiv an einer neuen Oberflächenbehandlung der Implantatmagnete geforscht.

// Studie über Lebensqualität
Eine Studie über die gefühlte Lebensqualität von Patienten gibt  Aufschluss über Bedürfnisse und Wünsche, die an Epithesen gerichtet werden.


// 3D Epithesenplanung

Zur Verbesserung der Epithesenplanung nutzen wir zusätzlich eine 3D-Software. Hierdurch können wir Ihnen im Vorfeld die zukünftige epithetische Versorgung simulieren.


// CAD/CAM Technik

Durch den Einsatz von CAD/CAM- Technik (computergestütztes Design/ computergestützte Herstellung) werden in ausgesuchten Fällen durch die Implemetierung eines digitalen Workflow Epithesen herstellen.

 // Patientenspezifische Implantate
Durch diese CAD/CAM-Technik konnte weltweit erstmals durch PSI's(patientenspezifische Implantate) bei komplexen Defektsituationen eine magnetverankerte
Versorgung ermöglicht werden.


 // Stigmafreies Epithesendesign
Mit der Universität Antwerpen forschen die Epithetikerinnen zum Thema stigmafreie Produkte an der Herstellung und Wirkung einer designten Epithese. Mit dieser Studie wird ein Produktfeature entworfen, dass Patienten ermutigt sich als Epithesenträger in der Öffentlichkeit zu outen.
 

Aktive Augenepithese
// Die aktive Augenepithese ermöglicht einem mit dem gesunden Auge synchronen Lidschlag.
Sie enthält einen Korpus, in dem Elektronik, Batterie und ein kleiner Motor Platz finden.
Über eine Infrarotschnittstelle wird die Amplitudengröße des Lidschlages eingestellt, via Reizableitung vom gesunden Auge wird der Lidschlag ausgelöst.
Bei der Erstellung des zweiten Prototypen der aktiven Epithese hatten Patient und Forschungsteam viel Spaß miteinander.